Wenn der Produktdesigner mal Urlaub hatte…
Nahezu täglich werden neue Produkte veröffentlicht, heiß erwartete, unerwartete, erfolgreiche und echte Flops. Doch manchmal erregen neue Artikel allein durch ihr geschmackloses Design Aufmerksamkeit. Ich habe mal einige meiner Ugly-Highlights im Netz aufgespürt.
- Das Amazon Kindle
Es ist ein ehrgeiziges Projekt mit neuartiger Technik (die WLAN-Verbindung erlaubt direktes Downloaden von eBooks) und, nun ja, schlechtem Design. Die Verarbeitung schaut billig aus, die unförmigen Kanten und komischen Ecken erinnern, wie auch Andreas Göldi in seinem Blog meint, an ein Analyse-Gerät für extraterrestrische Lebensformen der Raumpatrouille Orion.
- Das Olympia 2012 Logo fĂĽr London
Das vom Designer Wolff-Olins (sicherlich nicht gratis) erstellte Logo für die Olympischen Spiele 2012 ist so hässlich, dass es eine Unterschriftenaktion ausgelöst hat, an der sich über 45,000 Einwohner Londons beteiligt haben. Nicht nur Bürgermeister Ken Livingstone unterschrieb, weil dieses Logo alle schlechten Logos in den Schatten stellt. Man schaue sich Form, Farbe, Schrift und Komposition an… Eine Nebenbemerkung: Auf der offiziellen Webseite wurde das Logo animiert, doch erste epileptische Anfälle von Besuchern führten schnell zur Löschung der bewegten Version.
Nur weil Bang & Olufsen mit von der Partie ist, muss kein Design-Wunder dabei herauskommen. Mich persönlich erinnert das Serenate ja an eine Art alte Jukebox, aber jeder wird wohl eigene Assoziationen beim Anblick haben. B&O-Designer David Lewis soll nach eigenen Angaben von rund geschliffenen Kieselsteinen inspiriert worden sein…





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