Sagt man nicht gerade bei Künstlern: „Totgesagte leben länger!“. Wenn ja, dann lässt sich dieser Spruch nun auch auf deren Medium übertragen, nämlich das Buch. Denn auf der anstehenden Frankfurter Buchmesse (15.-19.10) wird das totgesagte ‚E-Book’ sein Comeback feiern – und diesmal vielleicht sogar mit Erfolg. Siehe auch: Der Oktober-Leser.
Denn vor fast 10 Jahren versuchten einige Hersteller bereits, das elektronische Buch zu etablieren, um dem Bücherregal in eurer Wohnung oder dem dicken Schmöker in der engen Handtasche ein Ende zu bereiten. Damals kam diese Idee allerdings nicht so recht bei euch an. Vielleicht lag es ja auch an den ‚E-Books’ selber?
Aus diesem Grund haben die Hersteller die ‚E-Books’ der neuen Generation merklich verbessert. So wird Amazon seinen Reader ‚Kindle’ in Frankfurt vorstellen. Das Online-Versandhaus vertreibt das Gerät bislang nur in den U.S.A., wo die Nachfrage danach sehr groß ist. Nun soll sich ‚Kindle’ im Taschenbuchformat auch in Deutschland durchsetzen. Denn der Amazon-Reader kann bis zu 200 Bücher speichern. Ihr könnt außerdem die Schriftgröße eurem eigenen Lesekomfort anpassen. Irgendwann, so plant Amazon, werden die Deutschen, wie bereits die Amerikaner, mit dem ‚Kindle’ zusätzlich übers Internet, ohne PC, die gewünschten Bücher sogar direkt von Amazons Digitalbuchladen auf das Gerät downloaden können.
Auch eine Sony-Produktneuheit gibt es in diesem Bereich. Als Alternative startet Sony mit einem eigenen Reader, dem ‚PRS-700’. Ebenso in Taschenbuchgröße verfügt Sonys Gerät über einen Touchscreen-Display und einer LED-Beleuchtung (für eure abendlich-nächtliche Lesestunde). Auf den Speicher der Sony Produktneuheit ‚PRS-700’ passen 350 Bücher, und der Akku hält dann auch noch für maximal 7.500 Seiten davon – abhängig von euren persönlichen Lesegewohnheiten.
Der Reader von Plastic Logic verfĂĽgt ĂĽber ein relativ groĂźes Display von 21,6×28 cm. Damit wĂĽrde dieses Gerät gerade den älteren oder sehschwächeren Lesern unter euch wohl sehr entsprechen.
Das Comeback des ‚E-Books’ könnte also was werden. Immerhin sind die Speicher der Reader jetzt größer, deren Akkus ausdauernder und die Displays in ihrer Qualität angemessen. Dazu sind die neuen Reader heutzutage kompakter im Format und wegen einzelner Features auch flexibler anwendbar.
Vielleicht kennst du ja eine „Leseratte“ in deiner Familie oder dem Freundeskreis. Für sie oder ihn wäre ein solcher Reader sicherlich ein willkommenes Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk.




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